
Es fehlt noch der Käse. ;)
13.04.2012
TV Maci is dead
In Ungarn entwickelt sich die “Absetzung” des alten TV-Sandmanns zum Politikum. Irgendwie bizarr: Sie haben Teddy getötet!
12.04.2012
Google is dead
Die Suche von Google wird immer beschissener. Aus diesem und noch einigen anderen Gründen habe ich nach einer alternativen Suche Ausschau gehalten. Von denen gibt es viele. Hängen geblieben bin ich bei Duckduckgo.com.
Positiv: Die Ergebnisse sind übersichtlich dargestellt und erscheinen komplett auf einer Seite. Nach unten Scrollen erweitert die Treffer-Liste im bekannten Ajax-Stil. Praktisch ist, dass die Suchergebnisse automatisch ein neues Browser-Tab öffnen. Angenehm ist, dass in den Treffern selbst die Anzahl von SEO-Müll verschwindend gering ist…
Negativ: Die Lokalisierung (deutsch) könnte einfacher sein. Abhilfe schafft die Installation eines deutschen Such-Plugins (siehe unten).
Hervorhebenswert sind die sogenannten Bangs mit denen man die Suche erweitern kann. Möchte man sich z.B. Hamburg bei Google Maps anzeigen lassen, gibt man in den Suchschlitz von Duckduckgo folgendes ein: !m Hamburg. Duckduckgo leitet dann automatisch zu Google Maps weiter. Diese Bangs gibt es für dutzende von Anwendungsfällen (Wikipedia, Amazon, …)
Suchmaschinen-Plugins für die Integration in Firefox & Co. stehen beim Mycroft Project bereit: DDG deutsch.
21.03.2012
Firefox im Sinkflug?
Ursprünglich wurde Firefox entwickelt, um die “unübersichtliche” Mozilla-Suite abzulösen und einen modernen, schlanken Browser für den Durchschnittssurfer anzubieten. Der Start mit Version 1.0 war vielversprechend. Der Browser war für damalige Verhältnisse (2004) schnell, die Optionen zur Konfiguration der Software sinnvoll und übersichtlich. Die Installationsdatei war 5 MB groß.
Zuletzt scheinen die Macher allerdings ein wenig planlos und entwickeln eine Software, die die meisten Benutzer nicht (mehr) glücklich macht. Der Installer der aktuellen, deutschsprachigen Version ist 15 MB groß. Mit anderen Worten: der Browser ist fett. Bei den hinzugekommenen Features muss man sich fragen, ob das wirklich das ist, was ein durchschnittlicher Surfer braucht.
Was soll Lieschen Müller mit Web-Entwickler-Tools anfangen? Wozu ist “Do-Not-Track” notwendig, wenn das im Web kaum unterstützt wird? Wer nutzt eine Entwicklungsumgebung zum Testen von Javascript in Echtzeit? Wer braucht alle 6 Wochen eine neue Browser-Version, bei der nach dem automatischen Update die Hälfte aller Add-Ons nicht mehr funktioniert?
Geradezu grotesk wirkt in diesen Zusammenhang die Argumentation, dass man mit der Entwicklung im Web Schritt halten will. Große Portale launchen im Schnitt alle 3 bis 4 Jahre ein neues Layout. Das heißt, die Evolution von Websites verläuft langsam und nur Idioten konfrontieren die Besucher ihrer Website mit den neuesten Möglichkeiten!
Was schließlich bleibt, ist der Wunsch nach einem schnellen, schlanken und stabilen Browser von einem unabhängigen Entwicklerteam ohne Konzerneinfluss…
16.03.2012
Lospech
Heute den ganzen Tag arbeiten gewesen. Eben Kicker Online aufgerufen und die Auslosungen fürs CL-Viertelfinale angeschaut. Erster Gedanke: Oh, Mailand auch raus…



